Zirbel aus Fuchsbau gerettet!

 

Am Mittwoch, dem 15. Oktober 2014, Zirbel Nahkontakt mit einem Adler. Er und Raja waren mit Bruno und den Welpen im Almgebiet spazieren. Die zwei Großen "etwas abseits".

Bruno sah dann einen Adler 5 bis 6 mal auf Zirbel herunterstoßen, dieser konnte sich aber immer wieder geschickt aus der Affäre ziehen, bis er endlich Deckung unter einem Felsen fand. Der Adler ließ sich durch die Anwesenheit von Bruno nicht irritieren, blieb auf 30 Meter noch auf seinem Felsen sitzen, hoffte auf Jagderfolg.

 

Nicht genug des Schreckens, am Freitag darauf um 5 Uhr morgens, nahmen Zirbel und Raja die Verfolgung eines Fuchses, der um das Haus war, auf.

Raja kam zurück, Zirbel nicht. Zuerst glaubte Bruno, dass der Adler zugeschlagen hatte, die Möglichkeit, dass Zirbel in einem Bau steckt bestand aber auch.

Die Ungewissheit was mit ihm passiert ist und Sorge um unseren Großen, kostete uns viele Tränen.

Das glückliche Ende nach drei Tagen: Zu viert: Tabernig Sepp, Christoph Walser, Reinhard Weiss und Bruno machten sich mit ihren Hunden auf die Suche. Es waren viele Schutzengel, die unsere Hunde auch haben, im Spiel, dass Zirbel geborgen werden konnte.

Sepp hörte einen Hund auf der anderen Talseite, verständigte Bruno per Handy, Bruno ging zur angegeben Stelle, zudem hörte eine Beerensammlerin einen Hund dort jaulen und führte Bruno zu den Felsenformationen, wo sie ihn gehört hatte.

Auf das Rufen von Bruno hin, gab Zirbel Laut. Alle vier Helfer kamen und arbeiteten in 2 Stunden, mit Brechstangen unseren "Glückshund" aus dem Bau. Die Röhre war blockiert und Zirbel kam nicht mehr heraus. Seine Wunden zeugen von seinem Kampf mit dem Fuchs und den vergeblichen Mühen es aus dem Gefängnis zu schaffen. Jetzt nach zwei Wochen können wir sagen, dass sich Zirbel körperlich und seelisch erholt hat.

 

Ein ganz inniges Vergelts Gott an unsere Helfer!

 

Jeder, der schon einmal erlebt hat, nicht zu wissen was mit seinem Hund passiert ist, kann uns nachfühlen.