Eine Woche im Spessart auf Schwarzwildjagd

Am 16. November 2014 machten wir uns mit unseren drei Hunden auf den Weg nach Oberbayern. Dort war Bruno als Hundeführer mit Zirbel und Raja zu Drückjagden im Bayerischen Staatsforst eingeladen.

Wie immer war von OFÖ Gottfried alles gut organisiert. Hiermit bedanken wir uns ganz herzlich für seine Einladung. Wir fühlten uns sehr wohl im Bayrischen Wald!

Im Wiesthaler-Hof bezogen wir unser Zimmer. Für Aura war das der erste Ausflug zu einer Jagd. Dort konnte sie ihre Standruhe und Schussfestigkeit unter Beweis stellen. Beim ersten Mal war die erste halbe Stunde Mäuse buddeln angesagt, dann lag sie ganz ruhig und geduldig neben mir. Die Schüsse in der Ferne, aber auch in unmittelbarer Nähe juckten sie nicht. Beim dritten mal, am Bodenstand blieb Aura 2 1/2 Stunden ohne einen Mucks sitzen und liegen. Das war ein gutes Training für sie.

Unsere zwei Großen waren bei fünf Drückjagden im Einsatz. Einmal wurde von Zirbel ein Fuchs aufgenommen und dieser bis in den Bau lauthals gejagt. Es konnte von unserem Freund Reinhard beobachtet werden wie unser Zirbel in diese Dachsburg einfuhr und Standlaut gab. Der Dachsbau wurde am eigentlichen "Ruhetag" noch Mals aufgesucht. Die Röhren des sehr weitläufigen Baus waren für Zirbel zu eng, Raja kam einmal mit einem Büschel von der Blume des Fuchses zurück. Leider ist der Fuchs nicht gesprungen, auch nicht nachdem bis auf die Schützen alle den Bau verlassen hatten und totale Ruhe einkehrte.

Es waren zwischen 30 und 50 Hunde mit Hundeführern, sowie einigen Treibern an diesen Jagden beteiligt. Es konnte ein beachtliches Streckenergebnis erzielt werden.

Bis auf kleinere Verletzungen blieben alle Hunde und Hundeführer ungeschlagen.

Zum Ausklang eines jeden Jagdtages machten sich die Jäger auf zum Schüsseltrieb, die immer sehr gesellig waren.

Am letzten Abend wurde das Jagdgericht abgehalten. Bei diesem geht es darum Fehler, die während der Jagd gemacht wurden, aufzuzeigen und mit einer kleinen Geldbuße zu "bestrafen". Die Einnahmen dieses Gerichts gingen diesmal an ein Hundeasyl in Rumänien.


So schön wie wir es auch hatten, es begleitete uns immer in Gedanken und im Herzen, Akyros. Es fehlt uns dein lebensfrohes Gemüht, deine stürmischen Begrüßungen, dein wildes Lautgeben, deine Anschmiegsamkeit und Liebesbedürftigkeit.....Wir haben von Akyros alles 1000fach zurück bekommen

Wir vermissen dich!