Rasse

 

    

Ursprung und Entwicklung

Die Dachshunde/Dackel/Teckel, also Hunde mit kurzen, krummen Beinen, schlankem, kräftigem Körperbau und stark ausgeprägter Jagdpassion gibt es schon seit dem Mittelalter, in Mitteleuropa, speziell in Deutschland.

Es existieren auch Abbildungen in ägyptischen Gräbern!

 

Dachshunde, gezeichnet von F. Specht (1772)



Die ursprüngliche Form ist der Kurzhaardackel.

Seit einigen Jahrzehnten gibt es zusätzlich den Langhaardackel der durch die Kreuzung mit dem Cocker-Spaniel und Setter entstand und den Rauhaardackel, der mit dem Schnauzer und dem Dandie-Dinmont-Terrier eingekreuzt wurde. Der Ursprung aller Dackel ist in der Bracke zu suchen.

Dazu kommen noch drei verschiedene Größen.

Den Dackel, Zwergdackel und den Kaninchendackel. Somit gibt es 9 Dackelarten.

 

Der Rauhaardackel hat dem Kurzhaardackel den Rang abgenommen. Generell ist jedoch ein Rückgang der Welpenzahl bei uns zu vermerken, in Japan nimmt die Beliebtheit des Dackels rasant zu.

 

Verwendung und Wesenszüge

Der Dachshund wurde ursprünglich für die Jagd gezüchtet und als Bauhund eingesetzt. Durch seinen Körperbau, kurze Läufe und geringer Brustumfang, eignet er sich im Besonderen für die Jagd auf Dachs und Fuchs. Auch sein Mut, Durchhaltevermögen und sein starkes Selbstbewusstsein prädestinieren ihn dafür. Zudem besticht er mit hoher Intelligenz. Er ist einer der wenigen Vollgebrauchshunde, das heißt er ist außer der Baujagt auch  in allen anderen Disziplinen der Jagd einsetzbar.

Der Dackel ist die kleinste vom TJV geförderte Jagdhunderasse.

 

Auch wenn er jagdlich geführt wird, bleibt er seinen Menschen, der Familie treu und eng verbunden, genießt die Streicheleinheiten und sucht besonders nach einer physisch und psychisch auslaugenden Baujagd die Nähe seiner "Menschen" in hohem Maße.

Zunehmend wird er als Familien- und Begleithund aufgenommen, auch auf Ausstellungen besticht er mit seinem eigenen, liebenswerten Wesen. Man kann ihm auch einen gewissen Sinn für Humor nicht absprechen.

Sein vorwitziges „Gschau“, der hoch erhobene Kopf und sein wacher, an Allem interessierter Blick. Ihm wird eine gehörige Portion Sturheit und Eigensinn nachgesagt, das muss man bejahen, aber auch verstehen, wenn man bedenkt mit welchem Mut er unter Tage im Bau den Wildtieren begegnet und selbst Entscheidungen zu treffen hat.

Ich hörte einmal, dass ein Dackel, wenn er in den Spiegel blickt, einen Löwen sieht. Das versucht er natürlich auch ober der Erde durch zu setzen. Darum ist eine konsequente, geduldige Führung, die nicht der Liebe entbehren darf, von immenser Wichtigkeit.

Bedingt durch seine kleine Statur und seinem putzigem Gesichtsausdruck, vermuten viele Menschen, dass dieser Hund nicht wehrhaft ist und begegnen ihm ohne Respekt, betatschen ihn ungefragt. Er kann sie dann eines Besseren belehren und das bringt ihm den nicht gerechtfertigten Titel „Wadelbeisser“ ein.

 

 

 

Da sich meine Zucht ausschließlich mit dem Rauhaardackel beschäftigt, wird diese Art des Dackels (Dachshundes) auf meiner Homepage bevorzugt beschrieben und erwähnt. Für alle anderen Informationen stehen im Internet genügend Informationen zur Verfügung bzw. gibt der entsprechende Dachshundeclub gerne Auskunft.