Wasserarbeit

Zirbl trainiert mit einem Entendummy
Zirbl trainiert mit einem Entendummy

 

Die Arbeit des Jagdhundes teilt sich in vor und nach dem Schuss auf. Selbständiges Stöbern in deckungsreichem Gewässer, das Finden und Aufscheuchen der Vögel. Da oft weit geschwommen werden muß, eignet sich ein Dackel wegen seiner Kurzläufigkeit dafür nicht besonders. Nach dem Schuss wird das Wild aus tiefem Wasser apportiert und „gelandet“. 

 

Bei der Wasserarbeit bzw. bei der Ausbildung der Welpen in meinem Zuchtbetrieb lege ich größten Wert darauf, dass das freudige Annehmen des Wassers gefördert wird. Die eigentliche Ausbildung in der Wasserarbeit obliegt den zukünftigen Besitzern der Welpen.

In den Wochen während ich die Welpen ausbilde führe ich sie behutsam an das, für sie neue Element, Wasser, heran. Ganz wichtig ist hierbei, dass alle Maßnahmen die ergriffen werden ohne jeglichen Zwang erfolgen, da mit Zwang genau das Gegenteil erreicht wird.

 

Der schwerste Fehler ist einen Welpen, der zur Zeit  Wasser nicht annehmen will, ins Wasser zu werfen. Hierbei wird sofort eine negative Assoziation geschaffen, welche nicht oder nur mehr sehr schwer korrigierbar ist.

 

Das erlernen des aktiven annehmens des Wassers erfolgt auch durch Gruppendynamik (mit den anderen Welpen) und durch die Hündin.

 

 

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